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Studio Technik

FOTO GALLERY

In den letzten Jahren kam alternativ die Verwendung von Grün als Schlüsselfarbe auf („Greenscreen“). Über die Frage, ob Grün oder Blau bessere Ergebnisse erziele, gibt es unterschiedliche Ansichten, so dass in der Filmindustrie mit beiden Farben gearbeitet wird. Für Grün wird als positiv vermerkt, dass grüne Kulissenfarbe leichter einen hellen leuchtenden Farbeindruck ergibt, der sich dann von anderen Farbnuancen im Filmmaterial unterscheidet. Außerdem wird angegeben, dass bei modernen Videokameras jeder Pixel sich aus je einem roten und blauen sowie zwei grünen Pixeln zusammensetzt. Somit sei eine Greenscreen-Aufnahme vor allem für Video besser geeignet, da doppelt so viel Grüninformation vorhanden ist wie blaue.

Unser virtuelles Studio ist ein Studio (Fernseh- oder Filmstudio), welches mit Hilfe von Bluescreen- bzw. Greenscreen-Technik aufgebaut ist. Oft wird es in Nachrichtenstudios verwendet, z. B. beim ZDF oder bei RTL, wobei 3D-Grafiken verwendet werden, um den Zuschauern das Verständnis zu erleichtern. Wir setzen mit Erfolg die Greenscreen-Technik bei Musik-Clips ein.

The Granzer´s
beim drehen eines Videoclips

Bluescreen-Technik

Die farbbasierte Bildfreistellung (engl. chroma keying) ist ein Verfahren in der Film- bzw. Fernsehtechnik, das es ermöglicht, Gegenstände oder Personen nachträglich vor einen Hintergrund zu setzen, der entweder eine reale Filmaufnahme (beispielsweise Landschaft) oder eine Computergrafik (beispielsweise Hintergrund bei Nachrichtensendungen) enthalten kann. Hierzu wird eine Person zunächst vor einer gut ausgeleuchteten Hintergrundfläche der gewählten Schlüsselfarbe aufgenommen. Blau als Hintergrund wurde gewählt, weil es die am menschlichen Körper am seltensten vorkommende Farbe ist und sich am besten von Hauttönen abhebt.

Um die Person freizustellen, wird eine Aussparungsmaske benutzt, die den sichtbaren und unsichtbaren Bildbereich definiert. Der Prozess des Freistellens wird deshalb auch als Matting oder Keying bezeichnet. Schließlich werden der neue Hintergrundfilm und der freigestellte Vordergrundfilm kombiniert. Dieser Vorgang wird im Fachjargon als Stanzen bezeichnet.